„Nach dem Crash war das Rennen gelaufen“

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„Nach dem Crash war das Rennen gelaufen“

Dieser Beitrag wurde am 16.02.2018 von Jan Sievers in der SPEEDWEEK online gestellt.

Eishans in Shadrinsk

Foto: © Reygondeau

Zwei Mal musste Hans Weber nach den Eisspeedwayrennen in Astana ins Krankenhaus, mittlerweile sind die Beschwerden fast abgeklungen. In Shadrinsk lief es dennoch nicht wunschgemäß.

Schlechter hätte der Auftakt bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft für Hans Weber nicht laufen können. Im Heat gegen Russland erwischte er am Kurvenausgang das Hinterrad von Günther Bauer und stürzte spektakulär. Sein Motorrad flog durch die Luft, er hinterher und rutschte gute 100 Meter durchs Innenfeld. Weber blieb unverletzt, der Schwung war jedoch dahin. «Für mich war das Rennen nach dem Crash eigentlich gelaufen», sagte Weber zu SPEEDWEEK.com. «Ich habe nicht damit gerechnet, dass er soweit rausfahren würde. Zudem hatte ich massive Probleme am Start. Die Kupplung hat nicht funktioniert und wir haben sie nicht in den Griff bekommen.»

Zumindest sind die Beschwerden nach dem zunächst vermuteten Halswirbelbruch vom Sturz in Astana fast abgeklungen. «Ich hatte Glück, dass nicht mehr passiert ist, die Schmerzen haben sich mittlerweile ins Schulterblatt verzogen. Es tut noch weh und ich bin eingeschränkt, aber durch das Adrenalin im Rennen merkt man es kaum.»

Am kommenden Wochenende will sich der Bayer im zweiten Grand Prix in Togliatti weiter nach vorne kämpfen, nachdem er in Astana jeweils die Hälfte der beiden Renntage im Krankenhaus verbracht hat: «Am Sonntag wäre in Kasachstan das Halbfinale drin gewesen, das möchte ich in Togliatti erreichen. Auf der Bahn müsste was gehen, da kann man auch von außen angreifen.»

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